Wir bedanken uns bei den "Aachener Nachrichten" und der "Aachener Zeitung" für die Erlaubnis, relevante Artikel wiedergeben zu dürfen.


AN Di. 24. August 2004

Leserbrief

Julia Dalscheid, Südstraße 8, meint zu unserem Beitrag "Luup, Linden, Die AMB und ein heftiges Zitat (Ausgabe 24.08.):


Irritierend wirkt auf mich die Formulierung:" Wahlkampfäußerungen anderer werde ich nicht kommentieren." LuuP e.V. ist eine Bürgerinitiative, deren Gemeinnützigkeit als Verein anerkannt ist. Weder der Verein, noch die Initiative kandidieren bei der Kommunalwahl. Dies bewusst, um die parteipolitische Unabhängigkeit und damit kritisches Betrachten zu allen Seiten hin zu erhalten.
Mehrmals hat sich der Verein von Versuchen gerade junger Aachener Parteien, ihn zu vereinnahmen, öffentlich distanziert. Ist es für den OB so schwer sich vorzustellen, dass Menschen dieser Stadt sich für ein Thema einsetzen, dass ihnen wichtig ist, ohne Mandatsträger zu sein oder werden zu wollen? Sich nicht zu äußern, nicht zu kommentieren, bedeutet, die Diskussion mit Bürgern zu umgehen, nicht die mit politischen Gegnern.
Als Mitglied von LuuP e.V. weiß ich, dass sich der Verein eine Konfrontation mit der Aachener Politik oder dem OB nicht gewünscht hat. Das Gespräch wurde stets gesucht. Gemeinsam für Aachen und zwar mit allen politischen Kräften und Interessierten unserer Stadt, das wäre der Weg von LuuP e.V..
Bedauerlich, dass sein Engagement zunächst als Anwohnerinteresse und nun als Wahlkampf abgetan und ignoriert wird.Erschreckend, dass dies, so unüblich es für das Umgehen von Aachenern mit Aachenern ist, anscheinend für die führende Politik nicht mehr anders möglich ist.

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